24.08.2012

GOTT IST GROSS!!!

Grüße aus Wien!

Ihr glaubt nicht, was Gott hier alles in den letzten 24 Stunden verändert und auf den Kopf gestellt hat!

Die letzten Tage waren alle relativ normal, es passierte halt das, was bei Reach so passiert: gute Gespräche, viele Stunden auf der Straße…

Um ganz ehrlich zu sein schraubte zumindest ich (Benni) am Montag meine (zugegeben hohen)  Erwartungen etwas zurück, als zu unserem Jugendabend einfach keiner kam…
(meine Erwartungen davor: „als Krieger Gottes Wien einnehmen“
Danach: „wenigstens mit einer Person ein gutes Gespräch führen“ )

Aber Gott hatte Größeres vor! Angefangen hatte es mit dem Jugendabend gestern („Glaubt ihr, heut kommt jemand?“):
Es kamen 8 Leute. Davon 7, die eigentlich nicht zu unserer Zielgruppe gehörten (Alter 8-11 Jahre), aber immerhin eine, die in unserem Alter war! Und genau sie (sie heißt übrigens Natasha) wurde von Jesus echt bewegt. 100% Erfolgsquote!!!
Wir haben uns mächtig gefreut!!!

Und Gott machte gleich weiter: heute Besuch im Altersheim: wir (sprich das halbe team, incl des schreibers [jetzt Johannes]) machten sich kurz nach dem Mittagessen auf den Weg zum Altersheim Augarten. Die Betreuer wussten zwar, dass wir „christliche Jugendliche“ waren, aber hatten offensichtlich keinen Schimmer von dem, was wir planten. Im Garten haben sich ungefähr 20 ältere Damen und Herren versammelt und wir hatten halt ein volles Programm mitgenommen. Gestartet wurde mit einer Vorstellung von Reach Aut bei der die Betreuer durch ihre Mimik sehr deutlich zu verstehen gaben, dass sie nicht begeistert über das waren, wer wir wirklich waren. Es gab dann ein Anspiel (40.000 Punkte für den Himmel) und die Begeisterung bei ihnen wuchs stetig. Ich hatte bereits Zweifel, ob es gescheit wäre die Gospelmagic-Andacht zu halten, da in ihr 100% klar das Evangelium verkündet wurde. Ich konnte mir jedoch nicht viel Gedanken darüber machen und startete einfach. Nachdem ich etwas ruhiger geworden bin viel mir plötzlich auf, dass beide Betreuer plötzlich nicht mehr da waren. So konnte ich unbesorgt fortfahren. Nach der Message sangen wir noch ein paar Lieder und setzten uns auch zu den Leuten um mit ihnen zu reden. Eine alte Dame war voll erfreut über unseren Besuch und sagte, dass sie selbst Christ sei, und unter anderem im Widerstand rund um Dietrich Bonhoeffer peripher aktiv war. Für sie war unser Besuch eine extreme Ermutigung.  Auch sonst gab es viele super Gespräche und einige der Senioren hatten wirklich begriffen, um was es geht…

Heute am Abend überraschte uns Gott mit einem riesigen Geschenk – dem bisherigen Höhepunkt. Wir durften im wahrsten Sinn des Wortes erleben was in Epheser 3,20 steht.
„Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder auch nur vorstellen können. So groß ist die Kraft die in uns wirkt. (HFA)“
Wir entschlossen uns spontan, noch auf einen Platz fast direkt neben der Gemeinde zu gehen, bevor wir zum Praterstern weitergehen wollten. Gott hatte etwas anderes vor.
Wir begannen mit einer Sketchboardmessage, und noch bevor wir alles aufgebaut hatten kamen schon die Ersten Kinder die uns fragten was wir hier machten. Wir hatten dann ein Publikum von ~35 Personen von 5-50 Jahren, da es allerdings ziemlich laut war, war es sehr schwierig die Botschaft zu übermitteln. Trotzdem hörten einige sehr aufmerksam zu und auch danach kamen immer wieder Leute die fragten, was es mit dem Bild auf sich hat, denen man dann das Evangelium erklären konnte. Allgemein ergaben sich viele sehr gute Gespräche. Wir spielten auch verschiedene Worshipsongs und hatten dabei ein begeistertes Publikum von bis zu 50 Personen. (habt ihr schon mal mit einem ganzen Park Gott gelobt? Zieeemlich lustig! ;) ) Ein Mann (er war Moslem) war so berührt von dem was wir taten, dass er uns 50Euro geradezu aufzwang, damit wir damit Eis essen gehen konnten.

Mir (Benni) ist auch etwas sehr lustiges passiert: Bis heute dachte ich, dass ich NIE mit Leuten auf der Straße beten könnte (es kommt mir einfach komisch vor, zu fragen „kann ich für dich beten?“) Naja, wie gesagt, bis heute: direkt nach Johannes Sketchbordmessage kam ich mit einem Jugendlichen (serbisch-orthodox) ins Gespräch. Ich konnte ihm (und zwei anderen) das Evangelium erklären, dann fragte er mich völlig überraschend, ob ich mit ihm beten könnte. Ich hatte natürlich nichts dagegen und er holte gleich noch seinen Freund, der danebenstand, um mitzubeten… Naja, ich habe schon vollmächtigere Gebete gesprochen…
Auf alle Fälle kamen genau die beiden eine halbe Stunde später wieder auf mich zu, diesmal mit 4 weiteren Freunden, ob wir noch mal beten könnten, es wäre so cool gewesen… Ja, Gott ist groß, gerade dann, wenn wir eigentlich total versagen! (so hab ich mich nämlich nach dem ersten Gebet gefühlt…)
Und davor und danach haben wir noch voll gute Gespräche geführt, bitte betet, dass Gott ihnen nachgeht und sie morgen zum Grillabend erscheinen! ER IST GROSS!!!

Vielen Dank für eure Gebete! Ohne die wäre das alles, was hier passiert ist, nicht möglich gewesen!

Euer Wien Nord - Team!

(PS: Bilder kommen auch noch, später! :D )

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