23.08.2012

News aus Kirchdorf, die Zweite


Je schabeb!
Grias ench!
Hallo Leute!

Erhörte Gebetsanliegen:
Wunderschönes Wetter in den letzten Tagen

Am Montag sind wir zum Freibad in Micheldorf gefahren und blieben dort den ganzen Nachmittag. Wir haben das warme Wetter genossen und versucht, mit Leuten in Kontakt zu treten. Wir haben das Volleyball-Match und die Jugendabende angekündigt und sind dabei einige Einladungen losgeworden. Viele gute Gespräche konnten wir bereits dort führen. Wir durften sogar im Freibad unsere Events durch den Lautsprecher ankündigen.

An unserem zweiten Jugendabend (am Montag) sind bereits viel mehr Jugendliche gekommen als beim Ersten, was eine große Ermutigung für uns war. Wir hatten viel Spaß mit den ägyptischen Spielen und eine gute Gemeinschaft bis zum späten Abend.

Am Dienstag war unser freier Tag. Unsere Teamleiter haben (vergeblich) versucht,  aus dem Ausflug für uns eine Überraschung zu machen. Wir fuhren zum Almsee und blieben dort den ganzen Tag. Die Ägypter machten auf der Fahrt dorthin ihre ersten Erfahrungen mit Serpentinen... Das Wetter war wie in den vergangen Tagen sehr heiß, aber der See lehrte uns das Gefühl der Kälte nicht zu vergessen. Wir hatten viel Spaß und fast alle einen Sonnenbrand.
Unser Teamleiter Bastian hatte uns zwar vorgewarnt, trotzdem haben wir ihn zusammen ins kalte Wasser geworfen. Dabei musste seine Sonnenbrille etwas länger im kalten Wasser ausharren, bis wir sie aus den Fängen des moosgrünen Seetangs bei -5 °C Wassertemperatur retten konnten. ;)

Actiontag Mittwoch: 
Das Beachvolleyballturnier war ein voller Erfolg. Am Anfang schien es zwar danach, dass alles gegen unsere Erwartungen lief, aber weil Jesus unsere Gebete erhört, hatten wir mehr als genug Teams für das Turnier. Wir bildeten zwei Gruppen, die mit einigen Volleyball-begeisterten Kindern und mit den Jugendlichen spielten. Viele junge Leute kamen von außerhalb und sind unseren Einladungen gefolgt. (Einer sagte, er hätte sieben (!!!) Flyer von uns zuhause... ;) Kirchdorf ist nicht soooo groß! ) Wer von unserem Team nicht mitspielen wollte, war sehr engaged (oops, engagiert), die umstehenden Leute kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Reham hat sogar Gebetsanliegen von den Leuten gesammelt.
Nach dem Finale und der Preisverleihung (wir nahmen die Herausforderung von Windischgarsten an und folgten ihrem Beispiel: eines unserer Teams wurde erster, aber großzügiger weise überließen wir den Preis dem zweiten Team „Thunfisch im Auge“) gab Rahel einen kurzen Input mit dem Sketchboard. Einige der Zuseher versprachen uns, einen unserer Jugendabende in den nächsten Tagen zu besuchen.
Der Hauptteil des Jugendabends am Mittwoch war das eingeübte Tanzdrama und die Predigt von Tobi aus dem Reach-Leiterteam, mit dem Thema „Warum lässt Gott das zu?“. An diesem Abend hatten wir wirklich viele Gäste, einige auch von dem Turnier am Nachmittag!

Gebetsanliegen:
Am Anfang war es uns sehr wichtig, dass dafür gebetet wird, dass wir möglichst gut für Gott arbeiten können. Jetzt möchten wir euch bitten, dass Jesus unsere Haltung weiter verändert und wir zusammen mit Gott leben und arbeiten.
Wir konnten mit einigen Jugendlichen bereits engere Kontakte knüpfen und wünschen uns, dass diese noch weiter verstärkt werden. 


Danke an jede Unterstützung! =)

Greetz from Kirchdorf


 Volleyballturnier... :)

Rahels Sketchboard-Predigt nach dem Turnier

 Wir beim Essen :P

 oder beim Üben...

 oder beim Chillen am See

 Tanzdrama am Mittwoch

 Tobis Predigt danach, war voll super! ;)


uuuuuuuuuuund drüber!!!!

Bernstein



Ein Herz aus für BERNSTEIN!

Nun haben wir uns ja ziemlich lange Zeit gelassen, bis wir uns einmal melden…

Zunächst haben wir uns sehr über die freundliche Begrüßung durch Pfarrer Hermann Burgstaller und seine Familie gefreut. Um einen ersten Überblick über das Dorf zu bekommen, führte uns der 16-jährige Davy, der Sohn des Pfarrers, durch den Ort und zeigte uns unter anderem ein ehemaliges Bordell, das ein Wiener wieder eröffnen möchte, sowie das Tanzcafé Alt Wien, in dem sich die Jugendlichen von Freitag bis Sonntag regelmäßig treffen. Am Samstagabend sind wir spontan in dieses Tanzcafé gegangen, um dort mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und sie zu unseren Jugendabenden einzuladen. Wegen der Lautstärke dort kam es zu keinen Gesprächen, woraufhin wir beschlossen, unsere Tanzkünste zum Besten zu geben und anschließend unter den überrascht dreinblickenden Gesichtern unsere Flyer zu verteilen.

Wir hatten allerdings keine Zeit unseren Muskelkater auszukurieren, da am nächsten Tag unser I-Love-Jesus-Tanz für den evangelischen Gottesdienst anstand. An diesem Sonntag fand außerdem das diesjährige Kirchweihfest der evangelischen Kirche statt, wozu sich viele Leute zu einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrgarten trafen. Wir gestalteten das Kinderprogramm mit einer Sketchboard-Vorführung und einem Kartoffellaufspiel, welches den Kindern nach etwas Zögern sehr viel Spaß machte. Zudem konnten wir, einigen Jugendlichen Flyer weitergeben.

Am Montag, unserem freien Tag, sind wir gemeinsam über die Grenze nach Ungarn gefahren und haben die nächsten Stunden damit verbracht, die Gegend um Lockenhaus abzufahren und einen von Google Maps versprochenen See zu suchen, der sich als nicht zum Baden geeigneter Burgsee herausstellte. Frustriert, soviel Zeit verschwendet zu haben, beschlossen wir, den Rest des Tages im Bernsteiner Naturschwimmbad zu verbringen.

Die nächsten Tage galten völlig der Vorbereitung unserer Jugendabende, die wir von Dienstag bis Freitag geplant haben. Dabei bekamen wir außerdem Unterstützung von Davy. Wir haben uns sehr gefreut, die 16-jährige Beate begrüßen zu dürfen, die wir bereits am zweiten Tag unseres Einsatzes kennenlernten. Sie kam einfach so bei uns vorbei, um zu fragen, wann wir wieder einen Jugendabend veranstalten würden, da sie sich schon seit zwei Jahren  sehr auf das ReachTeam gefreut hat.

Leider kamen bisher nur wenige Jugendliche zu den Jugendabenden.

Am Mittwoch fand das 10-jährige Jubiläumsfest des Naturschwimmbads statt. Wir nutzten die Gelegenheit, um einen kurzen Sketch („Der General“) aufzuführen und für die Jugendabende einzuladen.

Dankanliegen:

-          Unterstützung durch die Familie Burgstaller, vor allem durch Davy, der von Anfang an zu unserem Team zählte.

-          Beates großes Interesse an unseren Veranstaltungen

-          Durch den Einsatz der Bürgermeisterin dürfen wir das Naturschwimmbad kostenlos nutzen (Zum Duschen sehr praktisch, wir haben in unserer Unterkunft kein warmes Wasser)
-      Dank für das Hammer TEAM !!

Gebetsanliegen:

-          Mehr Jugendliche für die Jugendabende

-          Je länger wir hier sind, desto mehr spüren wir, dass der Ort Bernstein geistlich gesehen sehr angefochten wird. Betet für Offenheit in den Herzen.

-          Dass das Projekt zur Wiedereröffnung des Bordells scheitert.

 

oft bloggst a weng!

öfters haben wir jetzt schon Jugendabend gehabt,
öfters san ma am See,
oft is a so dasd a Beachvollyballtunier oder a Fussballtunier mochst,
oft gehts a her das singst mit de junger Leid im Altenheim.

wissts eh oft passierts das Leid ned gaunz wissen wos mit Gott anfangen sollen,
und öfters san wir erna a Hilfe!

Also in Gosau gehört das Wordt oft zum Sprachschlüssel, oft kimmts da vor, das man ohne diesen Wort nicht zu den Leuten zugang findet ;-).

Voll lessig ist das eine Gruppe von Jugendlichen seit den 2ten Jugendabend bei jedem Programm bis jetzt dabei sind. Heut und morgen findet noch einer statt und am Samstagabend ist ein Gottesdienst mit dem Tobi in der Stockhalle. Dafür laden wir alle im Ort ein auch die Leut vom Hotel und so.

Essen, Leid alles passt. An unseren freien Tag waren wir Klippenspringen, da Schaumi und der Peter haben dann a rotes Tatoo am Rücken bzw. an der Brust vom Wasser bekommen.

Momentan weht ein hauch von Müdigkeit, doch dieser wird uns nicht umwehen! Wir kämpfen weiter Eph. 6,10-20 ist unser Motto.

schen Gruaß aus der Gosau

L[e]oben


L[e]oben sagt Hallo

Die Mädels quatschen, die Teamleiter verzweifeln und die Burschen machen was sie wollen. :D Also wie bei wahrscheinlich allen Teams müssen auch wir (die „unterdrückten“ Mädels) die Jungs ermutigen zum Duschen…mit viel Liebe. Aber wenn ein Mädchen sich auch endlich mal duscht applaudieren auf einmal alle Jungs... irgendwas läuft schief.
Und hier melden sich kurz die („armen, missverstandenen“ Burschen), welche in ihr Zimmer gingen und feststellten, dass alle ihre Schlafsäcke „verschwunden“ waren. Nur ein Zettel lag da…

„Wenn ihr eure Schlafsäcke wieder lebend haben wollt, räumt euer Zimmer auf. Mit freundlichen Grüßen die Ordnungsfee.“
Genug Privates ausgeplaudert!!



Was ist bei uns so los?
Straßeneinsatz: Die Mutter von der Deborah ging zusammen mit Raphi und Claire in den Park um eine Umfrage mit Jugendlichen zu machen. Als sie dann eine große Gruppe entdeckten, packte sie doch irgendwie die Angst. Aber die mutige Iris nahm die Zwei mit und so fing die Umfrage an. Iris erklärte super das ganze Evangelium und als sie fertig war, fragte ein Mädchen auf einmal Raphi und Claire ob sie das alles wirklich glaubten. Dann fragte sie, wie man betet und Claire zeigte es ihr gleich (juhu wir durften für sie beten!!) Es stellte sich heraus, dass sie eine Muslimin ist (wenn auch nur traditionell). Wir durften uns zu ihr hocken und Zeugnis geben. Neben ihr quatschte dauernd ein Junge bis sie irgendwann genervt „Boah, ich will das jetzt HÖREN, setzt dich wo anders hin wenn du nur quatscht.“, sagte. Und da war er auch schon weg! Dann fragte sie von alleine auch noch Raphi nach seinem Zeugnis!!
Am Mittwoch waren wir beim Finanzreferent, der den Vize Bürgermeister vertretten hat, der uns freundlich empfangen hat. Tom durfte aus seinem Leben erzählen, Tim einen Zaubertrick vorführen und das Evangelium erklären und zu guter Letzt ein Lied singen. Außerdem wurden wir von der Presse fotografiert.
Der Jugendliche von dem wir letztes Mal berichtet haben, kommt jetzt immer mit Freude und fühlt sich wohl bei uns. (Blieb gestern sogar während des Teamabschlusses dabei J)

Am freien Tag bekamen wir spontan Besuch von Adina ;D (wenn du das liest Adina, wir wünschen dir alles gute bei deiner Clownprüfung!!) Wir waren schwimmen und shoppen.
Gestern beim Jugendabend kamen auf einmal 6 Burschen während wir Zeitungsschlagen spielten. Nach dem Spiel wollten sie gleich wieder gehen aber Tom und Berni redeten mit ihnen und sie kamen wieder rein zu „Set me free“.
Danach blieben sie bis zum Ende ;) Sie wollen wieder kommen heute Abend.

Dank:
-Für die Jungs und die anderen Jugendlichen die zu den Abenden kommen (wir sind echt gesegnet)
-Für den erholsamen freien Tag.
-Für den Jugendlichen.

Bitten:
-Heute wird die Sarah einen Aufruf machen. (Für Sarah und die Leute wo bereit stehen fürs Gespräch)
-Anfechtungen im Team (Erschöpfung, leichte Spannungen)
-Das wir Gottes Liebe in Leoben weitergeben können mit ganzem Herzen und ganzer Seele!!

Liebe grüße vom spammer Team LeObEn
Die Kinder:
Tom, David, Richard, Sophia, Tim, Claire, Miriam, Ruth, Raphi, Laura, Anna
                            Papa Berni und Mama Sarah













Aktion: Coffee to stay






Eisbreaker: "Stimmung auflockern"








Beim Vize Finanzreferent






URcool بارد

مرحبا من فيينا/Hallo aus Wien Floridsdorf
Als wir am Freitag in Wien Floridsdorf ankamen wurden wir von unseren Köchinnen bereits erwartet und URfreundlich mit Schokolade im URschönen Gemeindehaus begrüßt. Gleich danach erwartete uns eine Grillparty bei der wir gleich viele Gemeindemitglieder kennen lernen durften.
Am Samstag gingen wir in zwei Parks wo wir auf Grund der Hitze leider kaum Jugendliche getroffen haben. Doch wir blieben weiter stark im Gebet und ließen uns nicht entmutigen. Wie wir alle wissen: Gott erhört Gebete! Am Abend kamen dann doch noch so viele Jugendliche, dass nicht jeder einen Sitzplatz bekommen konnte.
Am Sonntag nach einem URcoolen Frühstück mit Jugendlichen von außerhalb haben wir den Gottesdienst mitgestaltet durch Tanzdrama und Zeugnis geben. Durch Fußball spielen, singen und quatschen machten wir auf uns aufmerksam und viele Jugendliche folgten unserer Einladung zum Grillabend.
Gestern haben wir Umfragen gemacht und sind mit einigen Leuten ins Gespräch über Jesus gekommen. Wir hatten einige Diskussionen, aber auch echt interessierte Zuhörer. Mit einigen konnten wir bis zu 40 Minuten reden, sie waren an unseren Zeugnissen interessiert, haben nachgefragt, die Bibel und andere christliche Literatur dankbar angenommen. Später haben wir sie wieder getroffen, wie sie darin lasen. Praise the Lord!! Wir durften Gottes Gegenwart und sein  Reden durch uns spüren.
Abends machten wir  einen Prayerwalk als Jan plötzlich einen Anruf von einem Jugendlichen bekam, da eine Gruppe Jugendlicher im Gemeindegarten schon hungrig auf uns wartete und enttäuscht meinte: „Jetzt seit ihr schon da und es gibt nicht jeden Tag Programm.“ Doch das haben wir dann schnell geändert
J. Wir sind Gott echt URdankbar, dass sich die Jugendlichen wohlfühlen.
An Spaß mangelt es hier in Wien natürlich auch nicht. Wir lernen uns gegenseitig unsere Sprachen.
Deutschland: Kehrenschaufel, Kutterschaufel, Kehrenwisch
Tirol: Kehrschaufel
Oberösterreich: Bartwisch
Arabisch: Garoof
Slowakisch: smetak
… und wissen auch wie man mit diesem Gerät umgeht (s. Fotos)J
Wir danken Gott für:
-          Die gute Teamgemeinschaft
-          Offenheit der Jugendlichen
-          Alle Gemeindemitglieder, die uns unterstützen
Betet mit uns für:
-          Tiefer gehendere Gespräche zustande kommen
-          Kraft, Liebe und Motivation an jedem neuen Tag
-          Die Leute mit denen wir bereits Gespräche führen konnten, dass Gott sie nicht loslässt