24.08.2012

A jetzt mocht Gott nu wos ER wü!

Liebe Frauen und liebe Brothers From Another Mother!

Am Donnerstag war unser fettes Fußballturnier. 6 Teams waren am Start.
Sieger: again unser Beachvolleyball-Dreamteam (Standard, wer sonst?) mit Unterstützung von unserem Superpantomime Micha, der glaubt darin seine Berufung gefunden zu haben (Micha war donnerstags und freitags fast nur mehr in Maske zu sehen). Der Jugendabend mit anschließender Siegerehrung war wieder voll unter Gottes Führung:
super Gespräche mit einigen Jugendlichen, die mit Gebet und Bibeln austeilen endeten

Freitag: mit neuer Kraft motiviert, trugen wir noch einmal das Evangelium an die verschiedenen Badeplätze. Am Abend startete der letzte Jugendabend im Rathaushof mit special acts:
- One Night Band aus Kirchdorf
- Gratis Eis vom Hubert
- and last but not least ...
  theologisch jedoch nicht ganz lupenrein ... die Predigt von Samiii:
  Denn diesmal hat Jesus nicht Kranke, sondern GESUNDE GEHEILT ;)

Wir lassen gerade den Abend gemütlich ausklingen und freuen uns auf den Abschlusstag.

Rückblickend auf die 4 Jugendabende können wir sagen, Gott tat was er wollte ... und es war gut so!

PS.: Wir hatten die coolste Gemeindeunterstützung.

PPS.: Wir lieben Gottes GESETZ!



wow - da geht noch was!


Liebe Grüße vom Team Linz-Auwiesen ;)

Wir würden zwar nicht sagen, dass wir das "mel akher" Team sind, was sich allein schon darin zeigt, dass wir es bis dato noch nicht geschafft haben unseren Blog zu schreiben. Dennoch haben wir einiges mit GOTT erlebt, da ER in unserer Schwachheit stark ist (2. Korinther 12,9)

Wir sind sehr dankbar dafür, wie GOTT unser Team zusammengestellt hat und es ist wirklich eine Ehre hier in Auwiesen dienen zu dürfen. Die Situation in Auwiesen ist nicht gerade die leichteste, da sehr viele Migranten und Familien, welche teilweise sehr schwierige Familiensituationen haben, hier wohnen. Die meisten Kinder/Jugendlichen, welche wir im Park antreffen, sind muslimisch aufgewachsen und werden sehr streng erzogen. Unser Ziel ist es primär die Jugendlichen im Park zu erreichen, in dem wir mit ihnen Fußball spielen und über GOTT reden. Zusätzlich führen wir auf der Straße Umfragen durch, verteilen Flyer und verschenken Bücher. Parallel zu unserer Arbeit, veranstaltet die Rhema-Gemeinde täglich ein Kinderprogramm mit dem Namen "Life X-press". Dies findet auf der Wiese neben dem Funcourt statt, auf welchem wir täglich Fußball spielen. Es ist wirklich beeindruckend, dass die Rhema-Gemeinde hier schon seit 14 Jahren tätig ist.

Gestern (Mittwoch) hatten wir wir einen getrennten Abend für Mädels und Burschen. Nachdem wir wie üblich den ganzen Nachmittag mit den Kindern und Jugendlichen auf dem Funcourt Fußball gespielt hatten, haben wir dann noch American Eagle gespielt. Anschließend haben wir im Park gegessen und uns dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Während Josef den Kleinen eine einfache und deutliche Botschaft aus der Bibel brachte, erzählte Lutz den Älteren sein Zeugnis und gab ein paar Worte weiter. Zum Abschluss betete Lutz noch mit den Jungs und sagte, sie könnten jederzeit auf ihn zukommen, sollten sie noch Fragen haben, oder mit ihm reden beziehungsweise beten wollen. Es kamen tatsächlich zwei Jungen auf Lutz zu, Milad und Sohail, um mit ihm zu beten. Milad sprach ein Übergabegebet nach, welches er sichtlich ernst meinte. Sohail dagegen erzählte ihm davon, wie es ihn belastete, dass er mit 10 Jahren einmal eine Zigarette geraucht hatte. Er konnte bis jetzt mit noch mit niemandem darüber reden und es war eine riesige Erleichterung für ihn, dies nun endlich tun zu können. Da er streng gläubig erzogen wurde und an Allah glaubte, jedoch keine Gewissheit hatte, betete er ehrlich und bewusst zu Jesus und bat ihn darum, sich ihm zu zeigen, wenn er der richtige Gott sei und nicht Allah. Ferdinand, einer der älteren, "coolen" Jungs, welcher zuvor immer auf Distanz geblieben war, hatte schließlich auch noch das Anliegen mit Lutz zu reden. Nach einem Gespräch mit Hans und Lutz, gingen Ferdinand anschließend mit Lutz eine Runde spazieren. Auch er wollte ein neues Leben mit Gott beginnen und sprach ein Übergabegebet. Danach sagte er noch, dass er bereits diesen Sonntag in den Gottesdienst mitkommen wolle. Da er Angst habe wieder in sein altes Leben zurückzufallen, wolle er mehr von GOTT erfahren.

Am Dienstag Abend kam ein junges, muslimisches Mädchen das erste Mal zu unserem Treffpunkt, weil ihr Bruder immer bei unserem Abendprogramm dabei war und sie diesen immer hinbrachte/abholte. Da sie sich leicht interessiert gezeigt hat, haben wir ihr ein Buch mitgegeben, in dem es um Muslime geht, welche Jesus in ihr Leben aufgenommen haben. Mittlerweile haben unsere Mädels schon echt coole Gespräche mit ihr geführt und sie hat auch schon GOTT erleben dürfen - unglaublich!! 

Auch bei nächtlichen Gesprächen im Park und Umgebung durften wir bisher echt GOTTES Wirken spüren - uns liefen die Leute sogar nach, um etwas von GOTT zu erfahren.

Bei unserem heutigen Abend (Donnerstag) hatten wir das Privileg, unser Tanzdrama + Predigt über 37 Nichtchristen zwischen 12 und über 30 Jahren näherzubringen.

Es ist echt unglaublich, wie GOTT hier in Auwiesen wirkt und das wir ein Teil davon sein dürfen.
Auch für Gottes Wirken an uns selber sind wir dankbar und bitten euch um Gebet für unser Team.

Wir möchten euch weitergeben, was Gott während dem bisherigen Einsatz in Salzburg alles getan hat!


Gleich am Freitag durften wir in der ganzen Stadt für einen Grillabend einladen. Samuel hat uns vom Wirken Gottes in seinem Leben erzählt und wir konnten wirklich gute Gespräche mit den Besuchern führen. Außerdem durften wir Tilman als neues Teammitglied begrüßen.
Am Samstag veranstalteten wir den ersten Jugendabend unter dem Thema 'AllesERreicht'. Wir waren ehrlich gesagt ein bisschen frustriert, weil keine Nichtchristen den Weg zur Pfingstgemeinde fanden.

Am Sonntag durften wir uns als Team vorstellen und den Gottesdienst mitgestalten (I love Jesus :D)
Bei einer Gebetszeit am Abend hatten viele von uns den Eindruck, dass Gott in Salzburg mehr als nur Flyer unter die Leute bringen will, deshalb nahmen wir uns am Montag Zeit, um für Salzburg zu beten und Gott zu suchen. Die Gespräche mit Außenstehenden, die aus diesem bewussten Hören auf Gott entstanden, waren im Allgemeinen sehr tief und für uns als Team sehr ermutigend. Am Abend durften wir wieder neue Gesichter in den Reihen entdecken und genossen den Film 'Soulsurfer' samt anschließender kurzer Message.

Nach dem freien Dienstag durften wir Mittwoch abends wieder einige Außenstehende bei einem interaktiven Workshop, wie man die Bibel lesen kann und was wir alles schon damit erlebt haben, begrüßen. Währendessen gingen einige von uns auf die Straßen Salzburgs, um jene Jugendliche anzusprechen, die wir tagsüber aufgrund der enormen Hitze nicht erreichen konnten.

Leider fanden sich gestern trotz massiven Einladeaufwand unsererseits nur wenige Jugendliche bei unserem Abendprogramm ein. Dafür durften wir mit Tobi und Ulli die Crowdcatcher auf den belebtesten Straßen und Plätzen Salzburgs einsetzen und vor zahlreichen Neugierigen von Jesus predigen. Dabei begegneten wir vielen Menschen, die das Gespräch mit uns suchten und denen wir auf verschiedenste Arten und Weisen das Evangelium weitergeben konnten.

Heute Abend haben wir unseren letzten „offiziellen“ Jugendabend und wünschen uns sehr, dass viele Leute diese letzte Gelegenheit noch wahrnehmen. Wir werden das Tanzdrama aufführen und wollen danach die Besucher Schritt für Schritt zu Jesus hinführen. Bitte betet, dass das gelingt und die Menschen an diesem Abend die Antwort auf ihre Nöte und ihr Leid in Jesus suchen und finden.


Gebetsanliegen:

Leute, mit denen wir gesprochen haben
dass viele heute Abend kommen und zu Jesus gezogen werden
dass all diejenigen, die angesprochen und vom Evangelium wirklich berührt wurden, dabei bleiben und Anschluss in der Gemeinde finden

Wir möchten unserer Dankbarkeit Gott gegenüber Ausdruck verleihen, der wirklich spürbar in den Gesprächen, bei den Jugendabenden und auch unter uns gewirkt hat. Im Rückblick sind wir wirklich dankbar für unglaublich viele gute Gespräche auf der Straße, für einige Leute, die einen lebensverändernden Impuls erfahren haben und auch für die Einheit und gute Zusammenarbeit im Team. Grund zum Danken gibt uns auch die Gesundheit von allen Teammitgliedern während des bisherigen Einsatzes und die persönlichen Gebetserhörungen, die jeder von uns während dem Einsatz erlebt hat. Gott ist groß! J

Liebe Grüße und Gottes Segen aus Salzburg!

Christus in Euch!

GOTT IST GROSS!!!

Grüße aus Wien!

Ihr glaubt nicht, was Gott hier alles in den letzten 24 Stunden verändert und auf den Kopf gestellt hat!

Die letzten Tage waren alle relativ normal, es passierte halt das, was bei Reach so passiert: gute Gespräche, viele Stunden auf der Straße…

Um ganz ehrlich zu sein schraubte zumindest ich (Benni) am Montag meine (zugegeben hohen)  Erwartungen etwas zurück, als zu unserem Jugendabend einfach keiner kam…
(meine Erwartungen davor: „als Krieger Gottes Wien einnehmen“
Danach: „wenigstens mit einer Person ein gutes Gespräch führen“ )

Aber Gott hatte Größeres vor! Angefangen hatte es mit dem Jugendabend gestern („Glaubt ihr, heut kommt jemand?“):
Es kamen 8 Leute. Davon 7, die eigentlich nicht zu unserer Zielgruppe gehörten (Alter 8-11 Jahre), aber immerhin eine, die in unserem Alter war! Und genau sie (sie heißt übrigens Natasha) wurde von Jesus echt bewegt. 100% Erfolgsquote!!!
Wir haben uns mächtig gefreut!!!

Und Gott machte gleich weiter: heute Besuch im Altersheim: wir (sprich das halbe team, incl des schreibers [jetzt Johannes]) machten sich kurz nach dem Mittagessen auf den Weg zum Altersheim Augarten. Die Betreuer wussten zwar, dass wir „christliche Jugendliche“ waren, aber hatten offensichtlich keinen Schimmer von dem, was wir planten. Im Garten haben sich ungefähr 20 ältere Damen und Herren versammelt und wir hatten halt ein volles Programm mitgenommen. Gestartet wurde mit einer Vorstellung von Reach Aut bei der die Betreuer durch ihre Mimik sehr deutlich zu verstehen gaben, dass sie nicht begeistert über das waren, wer wir wirklich waren. Es gab dann ein Anspiel (40.000 Punkte für den Himmel) und die Begeisterung bei ihnen wuchs stetig. Ich hatte bereits Zweifel, ob es gescheit wäre die Gospelmagic-Andacht zu halten, da in ihr 100% klar das Evangelium verkündet wurde. Ich konnte mir jedoch nicht viel Gedanken darüber machen und startete einfach. Nachdem ich etwas ruhiger geworden bin viel mir plötzlich auf, dass beide Betreuer plötzlich nicht mehr da waren. So konnte ich unbesorgt fortfahren. Nach der Message sangen wir noch ein paar Lieder und setzten uns auch zu den Leuten um mit ihnen zu reden. Eine alte Dame war voll erfreut über unseren Besuch und sagte, dass sie selbst Christ sei, und unter anderem im Widerstand rund um Dietrich Bonhoeffer peripher aktiv war. Für sie war unser Besuch eine extreme Ermutigung.  Auch sonst gab es viele super Gespräche und einige der Senioren hatten wirklich begriffen, um was es geht…

Heute am Abend überraschte uns Gott mit einem riesigen Geschenk – dem bisherigen Höhepunkt. Wir durften im wahrsten Sinn des Wortes erleben was in Epheser 3,20 steht.
„Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder auch nur vorstellen können. So groß ist die Kraft die in uns wirkt. (HFA)“
Wir entschlossen uns spontan, noch auf einen Platz fast direkt neben der Gemeinde zu gehen, bevor wir zum Praterstern weitergehen wollten. Gott hatte etwas anderes vor.
Wir begannen mit einer Sketchboardmessage, und noch bevor wir alles aufgebaut hatten kamen schon die Ersten Kinder die uns fragten was wir hier machten. Wir hatten dann ein Publikum von ~35 Personen von 5-50 Jahren, da es allerdings ziemlich laut war, war es sehr schwierig die Botschaft zu übermitteln. Trotzdem hörten einige sehr aufmerksam zu und auch danach kamen immer wieder Leute die fragten, was es mit dem Bild auf sich hat, denen man dann das Evangelium erklären konnte. Allgemein ergaben sich viele sehr gute Gespräche. Wir spielten auch verschiedene Worshipsongs und hatten dabei ein begeistertes Publikum von bis zu 50 Personen. (habt ihr schon mal mit einem ganzen Park Gott gelobt? Zieeemlich lustig! ;) ) Ein Mann (er war Moslem) war so berührt von dem was wir taten, dass er uns 50Euro geradezu aufzwang, damit wir damit Eis essen gehen konnten.

Mir (Benni) ist auch etwas sehr lustiges passiert: Bis heute dachte ich, dass ich NIE mit Leuten auf der Straße beten könnte (es kommt mir einfach komisch vor, zu fragen „kann ich für dich beten?“) Naja, wie gesagt, bis heute: direkt nach Johannes Sketchbordmessage kam ich mit einem Jugendlichen (serbisch-orthodox) ins Gespräch. Ich konnte ihm (und zwei anderen) das Evangelium erklären, dann fragte er mich völlig überraschend, ob ich mit ihm beten könnte. Ich hatte natürlich nichts dagegen und er holte gleich noch seinen Freund, der danebenstand, um mitzubeten… Naja, ich habe schon vollmächtigere Gebete gesprochen…
Auf alle Fälle kamen genau die beiden eine halbe Stunde später wieder auf mich zu, diesmal mit 4 weiteren Freunden, ob wir noch mal beten könnten, es wäre so cool gewesen… Ja, Gott ist groß, gerade dann, wenn wir eigentlich total versagen! (so hab ich mich nämlich nach dem ersten Gebet gefühlt…)
Und davor und danach haben wir noch voll gute Gespräche geführt, bitte betet, dass Gott ihnen nachgeht und sie morgen zum Grillabend erscheinen! ER IST GROSS!!!

Vielen Dank für eure Gebete! Ohne die wäre das alles, was hier passiert ist, nicht möglich gewesen!

Euer Wien Nord - Team!

(PS: Bilder kommen auch noch, später! :D )