19.08.2013

Ruhe in der Gangstertown #auchgangstermuessenchillen

Heute hatten wir Spaß. Das haben wir so auf's Programm geschrieben und dann auch umgesetzt; Spaß gibt es nämlich hier nur, wenn es auf der Tagesordnung steht. Angefangen hat unser Tag mit einem genialen Brunch made by den besten Life Coaches der Welt (Daniel und Barbara) mit Pancakes, Eierspeise, Semmeln, Müsli, Speck (BÄÄH! Arme leidende Tiere) und allem anderen, was das Herz begehrt. Dann waren wir beim Discgolfen, was irgendwas mit Frisbeespielen zu tun hat, aber GANZ anders ist. Hat auf jeden Fall echt Spaß gemacht. Genauso wie der Grillabend bei einem lieben Ehepaar aus der Gemeinde, die uns so sehr umsorgt haben und bei denen wir (im strömenden) Regen schwimmen durften... morgen sind wir vielleicht alle krank, aber das war es wert! Außerdem haben wir unsere arme Teamleiterin Anna sehr geärgert, sie wird sich in den Schlaf weinen, uns aber vielleicht morgen schon wieder vergeben haben.
Alles in allem: Ein super Tag mit viel Zeit zum Chillen und neue Kraft tanken.
Morgen geht es in alter Frische weiter nach Perg!

#thankyouLord #ohLordyousogracious:
Sonnenschein; geniale Gespräche; liebe Leute in der Gemeinde hier in Enns; Zeit, um Kraft zu tanken
#pleaseprayfor:
Daniels Rücken (wir beten weiter!); den Einsatz in Perg

Von Anna (der Frau im Team, die zu viel zu sagen hat), Jakob, Berni und Daniel (die mich wieder einbremsen) für das Team ENNS

Den Würfel kann man auch auseinanderbauen
Auf dem Einsatz altert man unnatürlich schnell
Regen bringt Segen, Brunchen bringt Planschen




Gott setzt Steyr on Fire :)

Liebe Mit-ReachAUTler,
vielen Dank für eure Gebete!
Gestern war ein unglaublich gesegneter Tag, wir haben am Vormittag einen genialen Gottesdienst mit vielen ermutigenden Zeugnissen gehabt.

Nach dem Mittagessen sind wir dann zuerst durch die Stadt gegangen um Leute einzuladen, haben aber fast niemand getroffen und sind dann zu einem etwas weiter entfernten Funcourt (Sportplatz) bei einer Wohnsiedlung gegangen. Dort waren zuerst nur zwei Burschen, aber es sind immer mehr geworden, wir haben einige sehr gute Gespräche gehabt und zum Schluss haben sogar die "harten Burschen" aus der Wohnsiedlung mit uns Frisbee gespielt während wir mit ihnen geredet haben :)

Der Abend selber war dann wirklich der Hammer: Nachdem zuerst kaum wer da war, sind "zufällig" zwei Mädels vorbeigekommen, die wir gleich eingeladen haben, auch von den Leuten vom Funcourt sind einige gekommen, und drei andere Jugendliche (die zwei mal an uns vorbeigegangen sind und gemeint haben sie haben keine Zeit, aber sich dann doch dazugesellt haben). Nach ein bisschen Fußballspielen haben wir zuerst ein Pantomimestück gehabt und dann eine super Sketchboardpredigt ("Das Beste Geschenk", falls es wer kennt). Nachher haben wir mit den zwei Mädels (Salome und Sara) und Vera (die am Samstag schon da war) ein unglaublich gutes, langes Gespräch gehabt, der Jonathan (einer aus dem Team) hat ihnen zuerst sein Zeugnis erzählt und dann das ganze Evangelium erklärt (mithilfe von EE), und wir haben dann von halb neun bis halb 11 mit ihnen geredet, Zeugnisse erzählt, Bibelstellen angeschaut... und heute wollen sie schon zum Mittagessen bei uns vorbeischauen, und Saras Mutter kommt auch (sie will wissen ob wir auch ganz sicher keine Zeugen Jehovas oder sowas sind)
Wir haben auch mit den Burschen vom Funcourt gute und lange Gespräche gehabt, aber die sind eher muslimisch geprägt, das soziale Umfeld tut sein übriges und so sind sie schwieriger zu "knacken". Es war aber echt schon ein Wunder dass sie gekommen so lange geblieben sind (auch bis ca. halb 11), und das Evangelium haben sie jetzt vom Andi in 3-facher Ausführung gehört, also der Same ist schon mal gesät :)

Hier der Versuch eines Fotos, aber Opi muss natürlich wieder Blödsinn machen...

Gott hat also genial und mächtig gewirkt, es ist wirklich ermutigend und beeindruckend zu sehen wie er die Leute vorbereitet... Wie in Epheser 2,10b steht: "Gott hat alles, was wir tun sollen, vorbereitet; an uns ist es nun, das Vorbereitete auszuführen."

Betet für:
-dass die drei (Salome, Sara und Saras Mama) heute wirklich kommen, dass sie in den nächsten Tagen den Schritt zum Glauben an Jesus wagen, und von der Gemeinde gut betreut und im Glaubenswachstum unterstützt werden.
-für Vera, dass sie noch viel mehr vom Evangelium verstehen kann und Jesus als ihren Retter annimmt
-dass in Steyr wieder eine Jugendgruppe entsteht!
-für weitere gute Gespräche mit den Funcourt-Leuten, und dass Gott weiter in ihren Herzen wirkt.
-für noch viel mehr "zufällige" Begegnungen
-für uns als Team, dass wir Jesus im Mittelpunkt haben und unser Vertrauen allein auf ihn setzen, dass wir uns gut erholen können und für Bewahrung in Anfechtungen.
-dafür dass Gott wirklich Steyr auf den Kopf stellt und mit dem heiligen Geist die Herzen der Menschen verändert

Liebe Grüße und Gottes Segen
Euer "Fire for Steyr" Team (Andi, Bensch, Johannes, Josef, Nadja, Joni, Ve'rrr'ena und Cynthia), unsere uuur gut kochenden Teamsenioren Opi und Mama, weiters grüßen euch Timm (Pastor), sowie Evi, Carmen, Katharina, Jenny, Hannah und Hannah (von der Gemeinde)

Auch Senioren haben was zu bloggen…

Liebes Tagebuch,

ja, ich bin’s schon wieder. Ich bin immer noch auf dem ReachAut Einsatz und da gibt es eben viele Dinge, die ich verarbeiten muss.
Liebes Tagebuch, der Wecker läutete viel zu früh, die Knochen krachten, als ich all die Energie, die ich über die Nacht gewonnen habe, aufbrachte um mich aus der Couch zu erheben. Nach einem Gebet um Stärke, schaffte ich es loszugehen, bis ich auf der Wand las „Opi zurück an den Herd!“ Diese Jugendlichen heutzutage. Liebes Tagebuch, waren wir damals auch so?

Die Energie war wieder futsch also brauchte es ein Gebet um Liebe um ihnen trotzdem Frühstück zu machen.
Um die bereits erbrachte Leistung würdig zu feiern, beschloss ich Geburtstag zu haben, muss ja keiner wissen, wie alt der „Opi“ wirklich ist.

Liebes Tagebuch, falsche Geburtstage zu feiern und „Opi“ genannt zu werden, lässt einen schnell mal alt aussehen. Deshalb war es ein Gebet um Hoffnung, dass mich befähigte, mich besonders ins Zeug zu legen und zweihändig ein köstliches Mittagessen zu zaubern. Wenn man in diesem hohen Alter zweihändig kocht, hat man natürlich das Problem, dass man den aus dem Mund unkontrolliert austretenden Speichel nicht abwischen kann und er langsam in die Pfanne tropft…naja, ihnen hat’s trotzdem geschmeckt.
Liebes Tagebuch, du weißt doch, wie ich schon seit meiner Jugendzeit Mittagsschläfchen liebe und an dieser Liebe hat sich bis heute nichts geändert. Umso liebloser ist es dann, wenn ein übermotivierter Teamleiter mich durch die Gegen hetzt…ich hab ihm gezeigt, was ich davon halte, ein Gebet um Gnade seinerseits hat mich besänftigt. Vorübergehend.

Liebes Tagebuch, ich muss mal. Du weißt doch, dass ich ein Problem mit meiner Blase habe, doch jeden Nachmittag hat das Team diese „Klo-Stalker-Time“ und ich trau mich da nie auf die Toilette zu gehen. Zum Glück regnets heute so stark, da fällt’s nicht so auf, wenn beim Evangelisieren mal was durchsickert. Außerdem wärmt es gut…AU…und da ist mein Rücken wieder…Jahrzehntelanges Stand-training hat mich nicht für all die Stunden in der Küche vorbereitet. Seit Stunden stehe ich hier und schäle meine Karotten und reibe sie in den Salat und schäle und reibe und schäle und reibe…mittlerweile ist der Salat auch nicht mehr für Vegetarier geeignet, aber die Hornhaut musste sowieso mal weg. Gebet um Freude hilft.
Liebes Tagebuch, weißt du was Schwunke (selbstkreirter Plural von Schwank) sind? Das sind jene Geschichten, die ich seit jeher dir erzähle und nun gebe ich diese Geschichten voller Überraschungen, Abenteuer und Herzschmerz an meine Enkelkinder weiter, doch wie reagieren sie? Sie lachen mich aus. Naja, wenigstens ist’s gesund. Das entschuldigt die fettigen Burger, die ich ihnen vorsetze…AU…schon wieder der Rücken. Wo bleiben denn eigentlich die versprochenen Massagegutscheine. Falls jemand vom Leitungsteam mir mein Tagebuch stiehlt und dies liest: 1. Du hast scheinbar zu viel Zeit! 2. Wo bleiben meine Massagegutscheine?...AU…

Liebes Tagebuch, ReachAut ist ja so ´ne christliche Veranstaltung, da gehört sich’s, in der Bibel zu lesen.. So les ich in Joel 3 „eure Alten sollen Träume haben“ Na, wenn das mal nicht ´ne Aufforderung, ins Bett zu gehen, ist!? Das mach ich nun auch und träume von meinem Team, von der fleißigen Mithilfe mein Aufdecken und sauber machen, von den Jungs, die voller Freude die Klo’s putzen, von der Motivation, mit der sie auf die Straße gehen, von den liebevollen „Opi, ich hab dich vermisst“, wenn sie vom Einsatz zurückkehren, von den Sketchboard-, Pantomime- und Theaterstücken, die sie vor wildfremden Menschen aufführen, von den leuchtenden Augen, wenn sie von ihren Gesprächen auf der Straße und während den Jugendabenden erzählen, von den vollen Bäuchen und zufriedenen Seufzern, nach jedem Essen, von der Rücksichtsnahme und Hilfestellung, wenn ich beim Brettlspiel nicht mehr vom Boden aufkommen und natürlich von den erwartungsvollen „Opi, erzähl uns doch einen Schwank aus deinem Leben!“

Liebes Tagebuch, ich hab dich lieb! Und mein Team natürlich auch!
Jetzt kommt noch ein Gebet des Dankes und dann geht’s ins Bett.
Gute Nacht, Opi!

Die "Heiligen" aus Linz grüßen



ReachAUT Team Linz, Knechte Jesu Christi, an alle Heiligen in Christus Jesus, die in Österreich sind, samt den Leitern und Senioren.

Nach langer Zeit haben wir doch endlich Zeit gefunden noch etwas in den Blog zu schreiben. Wir als Team sind schon nach unseren ersten beiden Einsatztagen und unserem freien Tag ziemlich müde und haben auch genug zu berichten. 

Schon an unseren ersten beiden Tagen haben wir gemerkt dass Auwiesen als Einsatzort für uns alle eine Herausforderung sein wird, da wir dort mit vielen Ausländern und gewaltbereiten Jugendlichen arbeiten, was für die meisten von uns ziemlich neu ist. Trotzdem sind wir alle recht motiviert, da wir die Jugendlichen nicht erst finden müssen, sondern sie schon auf uns warten. 

Dennoch ist es sehr anstrengend, weil wir als Team auch sehr viel Sport mit den Jugendlichen machen und deutlich merken, dass wir sehr angefochten sind. An unserem ersten Abend, waren bereits viele Jugendliche da, obwohl wir nicht einmal ein vollständiges Programm hatten und auch unser zweiter Abend war gut besucht. Wegen der vielen Gesprächen kommen wir allerdings meistens nur sehr spät ins Bett, weswegen wir alle ziemlich müde und auch teilweise krank sind. 

unsere "produktivste" Teamzeit

An unserem freien Tag besuchten wir zuerst den Gottesdienst der Rhema Gemeinde und verbrachten den Rest des Tages an einem Badesee, wo wir uns entspannt haben.

entspannen am Ausee

DANK:
·         Dass wir die Jugendlich nicht suchen müssen und auch schon Beziehung zu ihnen aufbauen konnten
·         Dass bisher nichts schlimmes passiert ist
·         Dass wir motiviert und bereit sind den Märtyrertod zu sterben

Gebetsanliegen:
·         Dass wir die Jugendlichen noch besser erreichen und ihnen radikal das Wort Gottes predigen können
·         Dass wir Kraft bekommen für die kommende Einsatzwoche, da wir jeden Nachmittag und Abend Programm haben
·         Dass unsere Kranken (Samuel und Jonathan) schnell wieder gesund werden

Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus! Es grüßen euch die Brüder (Hasal, Jochen, Jonathan, Samuel und Tim) und Schwestern (Schatzal, Steffi und Tabsi) die bei mir sind. Grüßt einander mit dem Kuss der Liebe! Friede sei mit euch allen, die in Christus Jesus sind! Amen.

Wir SALZEN die BURG mit Gottes Wort!

Hey eey jou!

Nach gutem Ankommen (nach wunderlichen 4 h Reisedauer nach Salzburg, man glaubt es kaum!) haben wir gleich am Freitag unsere ersten Streeterfahrungen in der WAHREN Hood hinter uns mit fetten, tiefen, evangelistischen Gesprächen von Moslems, bis Obdachlosen oder Ghettokids. Epic scene: ein Obdachloser, der laut Eigenaussage die ganze Bibel kennt, liest unseren beiden Teamleitern „zufällig“ vor: „Jesus rief seine 12 Jünger zu sich & erteilte ihnen den Auftrag, jeweils zu ZWEIT durch das ganze Land zu ziehen.“ Hahaha...ou ja & wir haben unseren missing link „Chrisi“ nach überwundener Krankheit wieder unter uns. 
Simon voller Tatendrang blies die Vuvuzela am Samstagmorgen um 8 inbrünstig, warum auch immer. Jedenfalls löste er dadurch beim Jungscharleiter der Gemeinde obenan „Hört ihr die Posaune JESUS KOMMT WIEDER“ Freudentänze aus. Am afternoon chillten wir voll mit der mulitkulturellen Jugend (von Venezuela, Kuba, Philippinen, Nigeria,  USA usw) mal so herum & motivierten uns durch Input & Worship gegenseitig kleine „Barnabasse“ zu sein #Volleyball #Barbecue
Nach fetter Mitgestaltung im Gottesdienst mit Pantomime, „Christman“ & Simon Message („ist doch genial was?“ –Simon Comment) verbrachten wir den Nachmittag  am Mönchsberg bei der Festung Hohen Salzburg,  beteten da oben vollgas & trafen „surprise surprise“ eine Gruppe Christen aus Linz & Missionare aus USA, die voll die Ermutigung für uns waren & uns im Gebet unterstützten. Intellektuell gewappnet mit den „Jedermannbackgrounds“ quatschten wir mit all den Festspielgästen & hatten über „Jedermann“ einen super Einstieg für Gespräche mit Ewigkeitsbestand.
Unser Teamspirit is super, wir sind schwach, aber Gott taugts offensichtlich in Schwachheit durch uns zu wirken. Wir haben den alten Menschen ausgezogen & den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat (Kolosser 3,9-10).  Wir haben euch lieb, gebts Gas.

Betets für
-unsere 4 Jugendabende die morgen beginnen
-gestreute Samen (Feja, Fabian, Mario, Alessandro, Victoria, Alex, Max, ...)

-Ausdauer geistlich & körperlich

Ganz Liebe Grüße
Michi, Samuel, Simon, Christoph, Peter und die 3 Mädels Maria, Claire, Samira ;D
Gute Aussichten
Das Einhorn Elly