17.08.2014

Der vierte Tag: Ein würdiger Ersatz



Nachdem sich die schweren Entzugserscheinungen langsam gelegt haben, sind wir nun leider rückfällig geworden. Das Goldfieber hat uns wieder gepackt, wie auch Malaria alle drei Tage wiederkommt. Begonnen hat es im Gottesdienst und am Nachmittag ist es noch schlimmer geworden. Das Altsaxophon von Tobias H. hat es uns angetan (in doppelter Bedeutung). Vormittags haben wir bei der Musik beim Gottesdienst mitspielen dürfen und am Nachmittag war Straßenmusik und mit vielen Leuten reden am Programm. Dass das funktioniert hat war natürlich ein Geschenk von unserem Herrn Jesus.
Am Abend haben wir die erste Einheit des Kurses „My life“ im Gasthaus zur goldenen Möwe absolviert. Siehe Bilder.
Für das müde Team Steyr,
Bernhard und das Burschenzimmer


Danke:
-          Guten Erfahrungen in der Stadt Musik zu machen (überraschend fröhliche Gesichter)
-          Gute Gespräche mit offenen Leuten
-          Teamzusammenhalt
Bitte:
-          für die angesprochenen Leute
-          für ein Anliegen für die verlorenen Menschen auf der Straße
-          dass das morgige Müllsammeln




48 Stunden

So lang hat sich unser Tag heute angefühlt. Nicht weil es so langweilig war, sondern weil so viel los war:

Am Vormittag durften wir mit der Gemeinde Gottesdienst feiern. OpenAir am Pichlinger See, weil heute Taufe war. 

Taufe
Priscille begeisterte mit Gospel Magic und der musikalische Teil unseres Team unterstützte das Musikteam der Gemeinde. Dave Knight, der Australier, der uns auch schon beim Kongress besucht hat, motivierte uns dann in der Sketchboard Predigt die Botschaft zu Jesus zu den Menschen zu bringen. 




Dieser Aufforderung kamen wir den Rest des Tages gleich nach! Nach dem wie immer guten Mittagessen und einer wie immer zu kurzen Teamzeit machten wir uns auf den Weg in die Stadt um Gratis Cocktails zu verteilen und dabei mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Mit unserm umgebauten Einkaufswagen fiel uns das nicht weiter schwer:

Die "Fahr"bar
Wir hatten wieder viele gute Gespräche und bekommen mehr und mehr Mut auf Menschen zuzugehen und mit ihnen über Jesus zu reden. Bitte betet mit uns, dass die Saat aufgeht und Menschen hier Jesus kennenlernen und ein neues Leben von ihm geschenkt bekommen.





 Danke:
- die coole Gemeinde
- den guten Einsatz mit den Gratis Cocktails
- dass wir mit manchen der Jugendlichen von gestern auch heute wieder reden konnten
- unsern wachsenden Mut mit Menschen zu reden

 Bitte:
- Kraft & Ausdauer für den letzten Einsatztag vor unserm freien Tag
- mehr Mut, Weisheit & Liebe für die Menschen, mit denen wir reden
- weiter gutes Wetter (heute war es super)
- dass Menschen Jesus kennenlernen!
- für ein gutes Mister X Spiel in der Stadt morgen und offene Ohren & Herzen für die Message danach

Euer Team Enns (Andrea, Damaris, Ines, Cynthia, Melanie, Priscille, Jochen, Jonathan & Uli) mit den besten Senioren (Michael & Walter) und dem besten Gemeindepastor (Lucas) und den besten Gemeindeansprechpersonen (Melanie & Michael)

Nachricht von Tim Golli



An die auserwählten Heiligen bei uns und in aller Welt:

Die Humoristik der Schlaflosen ergötzt sich an den Nebensächlichkeiten des Alltags. Eier brechen im Flug an glatten Stiften vorbei. Die Federweichheit der Betten und die kulinarischen Ergüsse der gollner Brüder erquicken den Tim. 
Alles verstanden? Dann wisst ihr jetzt alles.
Gestern ging unser erster Jugendabend zum Thema "Sinn des Lebens" über die Bühne. Frei nach Murphy's Gesetz ging alles schief, was schief gehen kann. Aber der Abend war gut. Wir freuten uns über den Besuch der Gemeinde und -jugend. Das noch niemand von außerhalb der Gemeinde da war, störte uns wenig. Den gestrigen Tag verbrachten wir mit viel Vorbereitung, leider keiner Zeit in unseren weichen Betten, und genialem Essen.   Als Team erleben wir, trotz immer größer werdender Müdigkeit, immer mehr Einheit und Teamwork.

Danke für:
-          - Gute Zusammenarbeit und Einheit des Teams
-     - Viel Freude und Spaß bei allem
-

Bete für:
-         - Geistliches Wachstum des Teams
-         -  Offene Türen und gute Gelegenheiten bei Straßeneinsätzen.
-         -  „Fittheit“ des Teams


           Zum Schluss der Gruß mit meiner, des Tims, eigenhändiger Hand
           Pfiat Gott beinand.

           Thomas und Deborah (in Vertretung für Tim Golli)
 



Wir sind nix (und können nix) - Gott is alles (und kann alles)!

Halloooooo aus Enns!

Heute gibt´s einen kleinen Exkurs darüber, wie Gott wirkt:
Gestern: halbwegs gutes Wetter, halbwegs viele Menschen, halbwegs viel Motivation und so weiter. Am Abend beim Filmabend waren Leute aus der Perger Jugend da. Ist natürlich cool, aber wir hätten uns sehr gefreut, wenn auch Leute, die wir auf der Straße eingeladen hatten, gekommen wären.
Heute: viel Regen, wenig Leute draußen, usw., also aus unserer Perspektive denkbar schlechte Voraussetzungen. Und beim Spieleabend waren jetzt über 20 fremde Leute da (mehr hätten da nicht mehr Platz gehabt). (*vollgeflasht*)

Gott hat gewirkt als wir einfach gar nix mehr ausrichten konnten und der Regen ist schließich sogar noch zum Segen geworden.

Dankesanliegen:
- Damaris ist wieder topfit
- wir sind begeistert von Gott und haben die Macht des Gebets kennengelernt
- unser zweiter Senior is da (juhuu!)
- super Essen
- Spieleabend (mit sehr vielen Besuchern!:)
- sehr guter Kontakt zur Jugend in Perg

Gebetsanliegen:
- für unseren Cocktaileinsatz morgn
- dass die Leute von heute nochmal kommen und wir ihnen noch mehr von Gott erzählen können
- weiterhin und noch mehr auf Gott vertrauen und nicht auf uns selbst

Es grüßen Euch Eure Brüder und Schwestern im Herrn aus Enns!

Das berühmt-berüchtigte "Brettlspiel"
Gangsta-Fotoshooting:)





Uli bereitet sich auf die Predigt vor
Uli beim Predigen;)


Der dritte Tag: Regen bringt Segen



AUFWACHEN! War das erste was ich in der Früh hörte und ich kämpfte mich langsam aus dem Bett. Verschlafen ging ich zum Frühstück. Jetzt wo der Hunger gestillt war stillte ich noch meinen Schlaf bei der Team Zeit. Und ehe ich mich versah‘ konnte ich das Evangelium erklären und wieder meinen Magen beruhigen. Während wir dann da so saßen und gemächlich Mittag aßen, schlich sich draußen wieder der Regen an, der uns dann als wir auf die Straße wollten überraschte, da stellte sich dann die Frage was wir jetzt machen und ich schickte schnell ein Stoßgebet zu Gott und er erbarmte sich und verscheuchte die Wolken. So wandelten wir im Licht zum Einkaufscenter und dort trafen wir dann wieder ein paar Jugendliche die wir im Gasthaus zur goldenen Möve getroffen haben. Nachdem wir noch ein paar Leute angesprochen haben. Dachten wir uns, die Sonne scheint und es ist was los, also warum nicht mal raus in die Stadt? Dort machten wir erst einen langweiligen Crowdcatcher während Tobias wieder sein Sketchboard aufbaute. Bei der bewegenden Geschichte von seinem Freund Heino blieben ein paar Leute stehen.
Auf dem Rückweg von der Stadt trafen wir trafen wir ein paar Jungendliche und kamen dann mit einem ins Gespräch über den Sinn des Lebens. Wir redeten nicht lang da fiel dem anderen Jugendlichen ein dass sie noch wo hin müssen und da warens nur noch 2. Als es dann plötzlich anfing zu regnen baten wir ihnen an mit in die Gemeinde zu kommen.
[Anmerkung der Redaktion: An dieser Stelle wechselt der Autor, schlafenszeitbedingt, von Ruth auf Bernhard]
Die Jugendliche aßen mit uns und wir hatten coole Gespräche mit beiden. Einer kam sogar zu unserem spontan organisierten Jugendabend. Selbiger (Jugendabend) hatte tolle Spiele und wir haben auch ein bisschen gesungen, als nur mehr unsere evangelischen Freunde da waren.

für das Team Steyr,
Ruth + Bernhard

Danke:
·         für den spontanen Jugendabend
·         für die genialen Begegnungen
·         für das super Wetter (Regen genau zur richtigen Zeit…)

Bitte:
·         für unsere beiden Regenfreunde
·         für die Jugendlichen aus dem Gasthaus