23.08.2014

Der zehnte Tag: Tabu



In der Hoffnung, dass es tatsächlich noch interessierte Menschen gibt, die sich nicht nur wegen der Bilder auf diese Internetseite begeben, sondern auch die mit Mühe getippten Blogeinträge lesen, meldet sich das Team Steyr hiermit ein letztes Mal vom Einsatzort.
Obwohl der Tagesablauf rein theoretisch derselbe wie an jedem anderen Tag gewesen wäre, machte sich heute schon ein kleiner Hauch von Aufbruchsstimmung breit. Der für mehr als zwei Stunden geplante Einsatz entpuppte sich also als Kurzeinsatz im Park gleich neben der Gemeinde, weil der Abschlussgottesdienst am Abend nicht unvorbereitet sein wollte.
Bevor wir es uns zum gemeinschaftlichen „Tabu“-Spielen im Gemeindesaal gemütlich machten, stand noch der Abschlussgottesdienst am Plan, während dem wir der Gemeinde von unserem Einsatz erzählten.
Der abschließende Auftrag für heute ist es, uns ein letztes Mal mit Freude in unseren geliebten Schlafsäcken zu verkriechen, um uns morgen auf die Reise in die wunderschöne Landeshauptstadt zu begeben.

Tobias D. für das Team Steyr
       

ReachAut - Abschlussgottesdienst

Noch einmal die Erinnerung: morgen findet der Abschlussgottesdienst von ReachAut 2014 statt. Jeder ist eingeladen mit uns zu feiern und Gott zu danken. Hier die Infos:


ReachAut - Abschlussgottesdienst
Sonntag, 24.8.2014
12:30 - ca. 15:15 Uhr
Rhema Gemeindezentrum - Angererhofweg 3, 4030 Linz



An die Einsatzteams: Bitte plant die Anreise so, dass ihr zwischen 11:30 und 12:00 Uhr da seid. Bitte bereitet auch euren kurzen Bericht (max. 4 Minuten vor, was ihr als Team erlebt habt)

Anfahrt:


Wos is los in Wean?

Liebe Mitkämpfer/Innen im Glauben!

Donnerstag Abend hatten wir den letzten Jugendabend und waren begeistert, das Wirken Gottes zu sehen und lernten, wie viel Kraft Gebet hat. Die rebellischen Ausreißer wurden langsam aber sicher zu zahmen Schäfchen und öffneten sich für Gottes Wort.
Auch beim gestrigen Straßeneinsatz wurden viele Bibeln

und Traktate verteilt. Durch Katrins kreative, künsterische Darstellung des Evangeliums blieben viele Passanten stehen, und es ergaben sich sehr viele lange Gespräche. Unser spontan aufgeführter Crowdcatcher "Der General" catchte viele Leute.
Betrunken von Gottes Liebe sind wir von 10 bis 1 Uhr Nachts noch zur Partymeile, wo wir angeheiterten Jugendlichen Bücher und Worte des ewigen Lebens schenken wollten. Der Abend war sehr anstrengend, aber es war interessant zu sehen, wie viele verrückte Meinungen es gibt. Völlig erschöpft und irgendwie erheitert von den teilweise absurden Diskussionen, fielen wir wie von selbst auf unsere weichen Matratzen.
Heute hatten wir noch eine super Gemeinschaft beim Brunchen und jetzt müssen wir leider aufhören, weil alle einen Stress mit Briefchen-Schreiben bekommen. (Daher tippt jetzt auch die Team-Mama diesen Blog, während die kreativen Erschaffer dieses Blogposts noch fleißig am Schreiben sind)

Eure treuen Geschwister im Herrn grüßen euch!
Bis morgen ;)



Buama stehts zam im Gros i sog aich wos i woas GOGO Gosau IV

Ganz soviele Besucher wie erwartet hatten wir leider nicht bei unserem Beachvolleyballtournier, aber insgesamt war es eine super Party. Unsere bewährte ungarische Predigerin konnte wieder die Aufmerksamkeit ganz auf sich ziehen und unser Host gewann zum wiederholten Male den ersten Preis, was so langsam irgendeine Bundesbehörde auf den Plan rufen sollte... Bereichert sich der Tournierveranstalter eventuell selbst an den Tournieren und werden diese nur deshalb veranstaltet?!?
Diese Fragen waren schnell vergessen, als wir uns zum Abschluss nach dem Vorbild von Paulus mit der örtlichen Kultur auseinandersetzen durften. Wir folgten einer Einladung zum Heimatabend beim Kirchenwirt. Zünftig woas und unsere Teamleiter machten, trotz schwerer innerer Kämpfe ihr Angesicht hart wie Kieselstein gegenüber den hartnäckigen Angeboten der Marketenderinnen.
Wir sind sehr dankbar für die Zeit in Gosau und alles was wir mit und durch unseren Herrn erleben durften.

Kirchenwirt Gosau from Thorsten on Vimeo.

Fliegende Gebete, Grillparty und andere jesusreiche Momente!

Hey Ho, 

müde aber reich beschenkt, Gott hat diesen Tag gelenkt! Nach einer von Abschied geprägten Teamzeit, unser Jonny hat uns verlassen um Hochzeit zu feiern ;), haben wir uns auf den Einsatz am Nachmittag vorbereitet. Unsere Fahr-Bar wurde in ein "knallbuntes heliumfliegendes Gebetsmobil" verwandelt mit der Aufschrift "Gratis Gebet". Wir boten den Leuten an, für sie zu beten und schickten die Anliegen auf 4-Punkte Kärtchen in den Himmel. 

Am Abend startete dann unser Gartenfest zu dem wir seit Tagen fleißig eingeladen haben. Schnell füllte sich der Hof mit bekannten aber auch einigen neuen Gesichtern. Geniales Wetter, gutes Essen, bewegendes Tanzdrama, klare Botschaft, gute Gespräche und offene Herzen übertrafen mal wieder unsere Erwartungen. Jetzt haben wir leider keine Zeit mehr zum Schreiben da wir Mellis Geburtstag feiern dürfen! Wir sind dankbar und begeistert von unserem Herrn Jesus! 

Danke
- für das gute Wetter 
- für eine motivierte und engagierte Gemeinde hier in Enns 
- sehr gute Kontakte 

Bitte
- einen gesegneten spontanen Spieleabend morgen 
- Aufrechterhaltung der neu entstandenen Kontakte durch die Gemeinde 
- das Jugendliche von Jesus gepackt werden und mit IHM durchstarten 

Und hier noch ein paar Eindrücke von heute: 

Gebetsballone
Tanzdrama
Gospelmagic
Neue Freunde

Der neunte Tag: Musik, Mäci, MyLife, Mittagspause für alle!!!

Nachdem uns das Schlafdefizit einige Tage lang schwer zu schaffen machte, stellten wir heute Morgen zufrieden fest, dass die frühere Schlafenszeit sich durchaus positiv auf unsere Munterkeit am Folgetag auswirkte. Die stille Zeit wurde wie üblich vom morgendlichen „Zu Tisch, wir wollen essen!“ unseres Teamleiters, dessen Name aus Sicherheitsgründen hier nicht erwähnt werden darf, beendet. Nach Frühstück, einer Kurzandacht und Teambesprechung teilten wir unsere Aufgaben ein. Während einige Süßigkeiten an kleine Kärtchen klammerten, fanden sich andere im Park bei Gesprächen wieder, bevor wir uns zu einer mittäglichen Stärkung trafen, um wenig später nach Steyr-Downtown aufzubrechen. Auf den Crowdcatcher folgte ein Pantomimestück unserer bis vor kurzem unentdeckten Schauspieltalente, bevor unsere Musiker ihre Instrumente am Hauptplatz erklingen ließen. Verwirrte und überrascht-glückliche Gesichter begegneten diesen immer dann, wenn sie erklärten, dass wir kein Geld, sondern den Leuten etwas mitgeben wollten. Da heute der Abschluss des Kurses „My Life“ hinter uns liegt, können wir den Decknamen unseres streng geheimen Aufenthaltsortes auflösen. Hinter dem Gasthaus „Zur Goldenen Möwe“ steckt ein Restaurant einer relativ weit verbreiteten Fast-Food-Kette, deren Logo mehr oder weniger entfernt an eine gold-gelbe Möwe erinnern könnte. Bis auf die Blogredaktion gilt auch heute für (fast) alle 23:00 als Schlafenszeit, um weiter gegen unser altbekanntes Problem des Schlafdefizits vorzugehen, und um morgen einen munteren letzten ganzen Einsatztag mit viel Motivation und Energie absolvieren zu können.