20.08.2017

"Wie lange kann man Socken eigentlich anziehen?"

Liebe Geschwister im Glauben,
 Wir grüßen euch vom Ende der Welt aus Wien-Floridsdorf .

Ihr denkt euch jetzt sicher, wir sind schon seit Donnerstagabend hier und noch immer ist kein BLOG online. Doch alles hat seinen Grund. Wir haben uns nämlich mit wichtigen, äußerst theologischen Fragen beschäftigt, wie zum Beispiel....

"Kann man Brot & Tomaten eigentlich einfrieren?"
"Wohin geht die lila Kugel?"
und last but not least...
"Wie lange kann man Socken eigentlich anziehen?" 
(manche Antworten schockierten uns sichtlich 💨💨💨)

Wie schon gesagt "sichtlich"


Doch kommen wir zum Anfang unseres Wien-, oder sollten wir sagen Urwald-Einsatzes.
Am Donnerstagabend kamen wir, je nachdem in welchem Transportmittel man fuhr, einigermaßen entspannt an. Den Ohrwurm des PARTYBUSSES hören wir täglich um die 500 (k) mal und werden wir nie vergessen.
Später wurden wir von Gemeindemitgliedern abgeholt und mit einer Grillerei überrascht. 🍗

Profifoto a'la König
Freitag
Wir begannen unseren ersten Einsatztag mit einer Stillen Zeit, gutem Frühstück und vielem mehr.
Nachmittags begaben wir uns ins wilde Wien, um mit den Leuten über GOTT zu sprechen, doch als wir rausgingen schien es so, als ob wir mit den Wienern verstecken spielen würden, da durch die Hitze die Straßen wie ausgestorben waren. Um 19.30 beim Jugendabend erschien leider auch niemand außer 2 eingeladenen Freunden aus Eferding, die schon Christen waren. Wie wir uns dabei fühlten könnt ihr euch sicher denken. Aber wir gaben nicht auf und mit noch größerem Elan stürzten wir uns in den nächsten Tag.

Leider kamen trotz unserem Hollistermodel (*hust* Jonathan *hust*) keine Mädels.

Samstag:
Beim Frühstück freuten wir uns schon auf Paul, der kam um seinen Dienst als Reiseevangelist auszuführen. Am Nachmittag begaben wir uns ins dieses Mal verregnete Wien, und GOTT SEI DANK waren zum Beispiel in den Shopping Centers mehr Leute unterwegs, als am Vortag. Doch leider waren die Leute noch immer nicht sehr offen für Gespräche, Umfragen usw.
Unsere verregnete Laune wurde durch den Jugendabend noch mehr betrübt, weil kein einziger Mensch erschien, wobei doch Paul extra hergekommen war, um zu predigen. Dadurch nutzten wir den Abend einfach für Gebete und gute Antworten, die man auf häufig gestellte Fragen erwidern kann. Obwohl dieser Tag sehr ernüchternd für uns war, wurden wir als Team mehr zusammengeschweißt und laut unserem Teamleiter Andi herrschte eine familiäre Atmosphäre, was natürlich mit einem "Awwwww" kommentiert wurde.

Unsere gesättigte Lisa
Sonntag:
Wir starteten mit einem herrlichen Frühstück in den Tag, danach lasen wir entweder allein oder in Kleingruppen in der Bibel. Um 10.00 startete der Gottesdienst in der evangelikalen Freikirche Floridsdorf, wo wir einen Crowdcatcher vorführten und der Gemeinde vorgestellt wurden. Danach mussten wir Paul verabschieden, er fuhr mit schwererem Gepäck als vorher nach Leoben weiter. Lasst euch überraschen wer Post von uns bekommen wird. An alle die leer ausgehen, es tut uns leid, wir haben es einfach nicht geschafft für jeden einen Brief zu schreiben, trotz unserer Jugendabende, wo uns die Leute die Bude einliefen (NICHT).


Daniel ist sich selbst Gruppe genug und nutzte die Zeit des Jugendabends um Billiardprofi zu werden.



 © Wien in Vertretung L&H







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